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Pressemitteilung zur 22. Lößnitzer Runde Die Lößnitzer Runde ist für viele sächsische Läuferinnen und Läufer der erste richtige Wettkampf im Jahr. Bei der 22. Auflage dieses Traditionslaufes gingen in diesem Jahr mehr als 700 Teilnehmer an den Start. Bei guten Witterungsbedingungen gaben der Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel sowie der Bürgermeister der Stadt Lößnitz Gotthard Troll pünktlich 10 Uhr den Startschuss. Den vielen Läufern und Nordic Walkern folgten dann über 100 Kinder auf der 1 km-oder 2 km-Distanz. Sie wurden vom Ehrengast der Veranstaltung, dem ehemaligen Box-Weltmeister Markus Beier, auf die Strecke geschickt. Angefeuert von vielen Eltern und Zuschauern gaben sich die Kleinen viel Mühe diese Herausforderung zu meistern. Auf der 5 km-Distanz setzte sich der für den SV Sparkasse Erzgebirge startende Stefan Weisflog (18:29 min) vor Arne Thümmler (CLV Megware, 19:18 min) und Louis Gudefin (LV Limbach 2000, 19:35 min) durch. Die Damen-Konkurrenz entschied Marie Zedler vom TSV Olbernhau in 21:06 min für sich. Über die 10 km-Distanz siegte der Erfurter Sebastin Schäller(35:28 min) mit 20 s Vorsprung vor dem Hetzdorfer Philipp Leibelt (35:48 min) und Lokalmatador Domenico Löffler (36:52 min). Ebenfalls spannend war es in der Frauen-Konkurrenz, welche Christin Marx (42:30 min) vor Lisa Schubert, DHfK Leipzig (42:48 min), und der Klingenthalerin Anja Jakob (43:00 min) gewann. Auf der Königsdisziplin, welche in diesem Jahr wieder genau 21,1 km entsprach, war es bis zur Hälfte der Strecke ein interessanter Dreikampf. Am Schluss setzte sich erneut Michael Kämpf von der SG Adelsberg in 1:18:09 h durch. Ihm folgte auf Platz 2 Alexander Kunze (LV Limbach 2000, 1:18:48 h) und auf Platz drei der bekannte erzgebirgische 100 km-Läufer Thomas König (Vital Schneeberg, 1:20:34 h). Bei den Frauen dominierte die für Blau-Weiss Gersdorf startende Mandy Herold von Anfang an das Geschehen. Sie siegte in 1:44:45 h mit großem Vorsprung vor der Zwickauerin Kerstin Trommler (1:47:14 h). Platz 3 belegte Ute Herfurth (1:47:57 h) vom LV Limbach 2000. Besondere Aufmerksamkeit galt dem ungewöhnlichen Wettkampf zwischen dem deutschen Spitzenruderer Kai Horl und den Läufern auf der Halbmarathon-Strecke. Horl wettete, dass er die 21,1 km schneller bewältigt als der schnellste Läufer. Für diese Wette wurde er von den vielen Läufern belächelt. Doch am Ende setzte er sich mit einem sehr starken Finish gegen den schnellsten Läufer durch. Er benötigte für die für einen Ruderer ungewöhnlich lange Distanz 1:16:18 h und verdiente sich somit den besonderen Respekt der vielen Zuschauer und Läufer. Die Lößnitzer Runde war in diesem Jahr auch wieder der Auftakt des Sparkassen-Laufcups 2011 und des Lichtenauer Sachsencups, der Formel I des sächsischen Laufsports. Der Hauptsponsor, die Sparkassen-Versicherungsagentur Jante & Hoppenz spendet auch in diesem Jahr wieder für jeden gelaufenen Kilometer 10 ct, somit kamen 560 Euro für die Reparatur des Lößnitzer Glockenspiels zusammen. |